Bremen (auf Deutsch)

Meine lieben Freunde aus Bremen,

ich bin nach Bremen gekommen, um unser Honorarkonsulat zu besuchen, was zu den Pflichten in meiner Position gehört. Maria Teresa hat mich begleitet, weil sie gerne reist.

Während meines zweitägigen Aufenthalts gab es sehr viele und schöne Überraschungen, die für uns unvergesslich sein werden:

Unsere Fahne vor dem blauen Himmel von Bremen in einem so fantastischem Gebäude war die erste, nachdem wir durch so viel grüne Landschaft gefahren waren.

Der Platz ist einer der fünf schönsten Plätze, die wir je besucht haben: Sevilla, Madrid, San Francisco (Quito) und Place des Vosges; jetzt gehört auch Bremen dazu.

Das Treffen mit Birgit, Juan und Artin -mit dem eine schnelle Freundschaft begann- und die sympathische und positive Unterhaltung mit Karin in der Hochschule, bei der wir schon Ziele setzen konnten, war der erste Erfolg. Danke liebe Karin.

Städte wie Bremen, die nicht so groß sind, sind die besten: alle kennen sich, treffen sich in den Straßen, haben einige Minuten Zeit, um zu grüßen und einen Witz zu erzählen; das ist gutes Leben!

Nach dem Mittagessen hätten wir jedoch kein Dessert bestellen sollen, Maria Teresa und ich wußten nicht, dass uns so guter Kuchen erwartete.

Christian ist eine sehr sympathische und liebenswerte Person. Man versteht sehr gut, warum er bereits seit 18 Jahren Präsident der Bremischen Bürgerschaft ist. Ich will Dein Freund sein, Christian.

Nach unserem Besuch im Haus der Bürgerschaft überquerten wir den Platz und zwei schöne Mädchen von der Handelskammer Bremen erwarteten uns an der Tür. Wieder hatten wir eine nette Unterhaltung, bei der die Damen ihre beste Bereitschaft zeigten, mit unserem Land zusammen zu arbeiten. Vielen Dank für Ihre Zeit und Sympathie, Annabelle und Wiebke.

Das Regierungsgebäude des Rathauses ist die goldene Münze dieser Stadt. Das nette Treffen, das wir mit Dr. Carsten Sieling hatten,  der Birgit das Exequatur übergab, und der Kaffee mit Kuchen in so einem eleganten Zimmer hätten nicht besser sein können. Mir fehlen schlicht die  Worte, um die Schönheit des alten Salons zu beschreiben.

Ich muss meine Worte, die ich im Konsulat sprach, noch einmal wiederholen: Danke, liebe Eltern von Birgit, ohne Sie hätten wir sie nicht, oder? Danke, ausgezeichnete Damen und Herren, die Sie uns Birgit empfohlen und uns begleitet haben, danke, Juan und Birgit.

Ecuador wird sehr gut vertreten werden in dieser Stadt mit ihren unternehmensfreudigen Leuten. Ja, Bremen ist eine Stadt, die Resilienz praktiziert.

Am nächsten Tag haben wir die Stadt genossen, den Platz einige Male besucht und den Stadtteil Schnorr, der so schön ist wie alles dort.

Unser Besuch im Ratskeller und die Großzügigkeit  von Herrn Hans-Helmut Teschner erlaubte uns, Weine zu probieren, die man noch nicht einmal auf der Titanic gefunden hätte, Weine aus dem 17. Jahrhundert  …

Der Tag fand seinen perfekten Ausklang mit einem Besuch bei Sigrun und Herbert, Birgits Eltern. Vielen Dank, an Sie beide.

Sie haben, meine guten Freunde, ein Paar aus Ecuador in Berlin, das Bremen liebt.

 

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